Stauraum unter der Treppe nutzen: So planen Sie Schrank, Auszüge und Regale Schritt für Schritt

Der Platz unter einer Treppe bleibt in vielen Häusern und Maisonette-Wohnungen ungenutzt, obwohl dort oft 1,5 bis 4 m² Stauraum entstehen können. Entscheidend ist, dass Sie die Schräge sauber ausmessen, die Nutzung festlegen und keine Treppenbreite oder Fluchtwege einschränken.

Gerade in deutschen Altbau-Maisonetten, Reihenhäusern und Neubau-Doppelhaushälften lässt sich unter der Treppe viel unterbringen: Schuhe, Putzgeräte, Vorräte, Werkzeug, Kinderwagenzubehör oder Akten. Mit einer guten Planung vermeiden Sie wackelige Regale, zu tiefe Fächer und teure Sonderlösungen.

Auf einen Blick

  • Günstige Lösung: Offene Regale und Boxen kosten meist 150 bis 500 EUR, wirken aber schneller unruhig.
  • Alltagstauglich: Auszüge, Türen oder Schiebetüren kosten je nach Breite etwa 450 bis 1.800 EUR.
  • Maßanfertigung: Ein Schreiner-Einbau liegt häufig bei 1.800 bis 4.500 EUR, bei großen Treppen auch darüber.
  • Wichtig in Mietwohnungen: Bohren in Wand, Treppe oder Setzstufen vorher mit dem Vermieter klären.

Vor der Planung: Nutzung, Maße und Grenzen klären

Bevor Sie Möbel kaufen, legen Sie fest, was wirklich unter die Treppe soll. Schuhe brauchen andere Tiefen als Staubsauger, Getränkekisten oder Ordner. In der Praxis scheitern viele Treppenlösungen nicht am Material, sondern an einer falschen Nutzungsidee.

Was soll unter die Treppe?

Für Schuhe reichen oft 30 bis 35 cm Fachttiefe. Für Putzgeräte, Wischer und Staubsauger sollten Sie eher 45 bis 60 cm einplanen. Getränkekisten benötigen ungefähr 40 x 30 cm Grundfläche pro Kiste, dazu Griffraum nach oben.

Wenn Sie Aktenordner lagern möchten, planen Sie Fachhöhen von mindestens 33 cm ein. Für Jacken oder Taschen brauchen Sie mehr Höhe: Eine kurze Kleiderstange funktioniert ab etwa 100 cm nutzbarer Höhe, komfortabler sind 120 bis 140 cm.

Welche Maße sind realistisch?

Messen Sie zuerst die gesamte Nische: Länge am Boden, maximale Höhe, Tiefe bis zur Wand und die schräge Unterkante der Treppe. In vielen Reihenhäusern ist die Treppennische etwa 180 bis 260 cm lang, 80 bis 95 cm tief und an der höchsten Stelle 200 bis 240 cm hoch.

Notieren Sie auch Sockelleisten, Heizungsrohre, Steckdosen und Lichtschalter. Schon eine 2 cm starke Sockelleiste kann verhindern, dass ein Korpus bündig an der Wand steht. Für Schiebetüren brauchen Sie zusätzlich meist 6 bis 10 cm Laufschienen-Tiefe.

DIN, Sicherheit und Durchgang

Bei Treppen ist die DIN 18065 eine wichtige Orientierung für Maße und sichere Nutzung im Wohnbau. Auch wenn Sie nur Stauraum ergänzen, dürfen Handlauf, Laufweg und Kopffreiheit nicht beeinträchtigt werden. Besonders kritisch sind auskragende Griffe, offene Schubladen oder Regale direkt am Antritt der Treppe.

In einer Mietwohnung gilt zusätzlich: Freistehende Regale und geklemmte Systeme sind meist unproblematisch. Feste Einbauten, Verschraubungen in tragenden Bauteilen oder Veränderungen an der Treppenkonstruktion sollten Sie schriftlich genehmigen lassen. Mehr zur Planung von Ordnungssystemen finden Sie auch unter Stauraum in kleinen Wohnungen planen.

Entscheidungs-Checkliste: Welche Lösung passt?

  • Ja/Nein: Muss der Stauraum optisch verschwinden? Dann sind Türen, Schiebetüren oder Fronten sinnvoll.
  • Ja/Nein: Nutzen Sie den Bereich täglich? Dann sollten Auszüge und Griffe besonders robust sein.
  • Ja/Nein: Wohnen Sie zur Miete? Dann bevorzugen Sie freistehende Korpusse oder reversible Befestigung.
  • Ja/Nein: Ist die Nische tiefer als 70 cm? Dann lohnen sich Auszüge statt tiefer Regalböden.
  • Ja/Nein: Gibt es Steckdosen oder Rohre? Dann brauchen Sie Ausschnitte und Zugangsklappen.
  • Ja/Nein: Sollen Putzmittel hinein? Dann planen Sie eine gut abwischbare Oberfläche und Lüftung ein.
Heller Flur mit weißem Stauraum unter der Treppe, geschlossenen Fronten und Holzdetails als praktische Treppenschrank Lösung
Geschlossene Fronten lassen Treppenstauraum ruhig und hochwertig wirken.

Variante 1: Offene Regale und Boxen für kleines Budget

Die einfachste Lösung besteht aus offenen Regalen, stabilen Boxen und eventuell einer schräg geschnittenen Abdeckleiste. Das eignet sich für Abstellräume, Kellerabgänge oder weniger sichtbare Flure. Im Wohnbereich wirkt es nur dann ruhig, wenn Farben und Boxengrößen konsequent einheitlich bleiben.

Kosten und Material

Ein einfaches Metallregal in 90 x 40 x 180 cm kostet im Baumarkt etwa 40 bis 90 EUR. Ein weißes Holzwerkstoff-Regal mit 80 cm Breite liegt meist bei 60 bis 160 EUR. Stapelboxen mit Deckel kosten je nach Größe etwa 6 bis 18 EUR pro Stück.

Für eine 220 cm lange Treppennische können Sie mit zwei bis drei Regalen, sechs bis zehn Boxen und Antirutschmatten rechnen. Realistisch sind Gesamtkosten von 180 bis 450 EUR, wenn Sie selbst aufbauen. Zuschnitte aus beschichteter Spanplatte kosten im Baumarkt häufig 20 bis 45 EUR pro m², Kantenumleimer extra.

Wann offene Regale gut funktionieren

Offene Regale sind ideal, wenn Sie saisonale Dinge lagern: Weihnachtsdeko, Werkzeugkisten, Fahrradhelme, Einkaufstaschen oder Vorräte. Für Schuhe im Eingangsbereich sollten Sie abwaschbare Böden verwenden, weil Schmutz und Feuchtigkeit sonst schnell in die Platten ziehen.

Erfahrungsgemäß lohnt sich bei offenen Lösungen eine klare Zonierung. Unten schwere Dinge, in der Mitte tägliche Gegenstände, oben selten genutzte Boxen. Beschriften Sie Boxen an der Vorderseite, nicht oben, sonst suchen Sie später unnötig lange.

Variante 2: Türen, Vorhänge oder Schiebetüren für ruhigere Optik

Wenn die Treppe im Flur oder Wohnzimmer sichtbar ist, sind geschlossene Fronten meist die bessere Wahl. Sie verbergen Staubsauger, Schuhe und Vorräte und lassen den Raum aufgeräumter wirken. Der Aufwand ist höher, aber der optische Gewinn ist deutlich.

Drehtüren: günstig, aber Platzbedarf beachten

Drehtüren aus beschichteter Spanplatte kosten als Zuschnitt mit Scharnieren ungefähr 70 bis 180 EUR pro Türfeld. Für drei Fronten inklusive Bändern, Griffen und Magnetverschlüssen sollten Sie 250 bis 650 EUR einplanen. Wichtig ist der Schwenkbereich: Vor einer 50 cm breiten Tür brauchen Sie fast 50 cm freie Fläche.

In engen Fluren kann das unpraktisch sein. Eine Tür, die beim Öffnen den Treppenantritt blockiert, ist keine gute Lösung. Dann sind Schiebetüren oder Auszüge alltagstauglicher.

Schiebetüren: gut bei schmalem Flur

Schiebetür-Sets aus dem Baumarkt starten bei etwa 120 bis 250 EUR für einfache Systeme. Hochwertigere Laufschienen, gedämpfte Stopper und maßgefertigte Fronten liegen eher bei 500 bis 1.200 EUR. Planen Sie genügend Überlappung ein, damit keine Spalten entstehen.

Bei einer Nischentiefe von 80 cm bleiben nach Schienensystem und Front oft noch etwa 70 bis 74 cm nutzbare Tiefe. Das reicht für Staubsauger, Klappboxen oder Vorräte. Für sehr schwere Inhalte sollten die Regale innen separat stehen und nicht an der Tür hängen.

Vorhang: mietfreundlich, aber weniger hochwertig

Ein Vorhang ist die flexibelste und günstigste geschlossene Lösung. Eine Spannstange oder Deckenschiene kostet etwa 15 bis 60 EUR, Stoff je nach Qualität 12 bis 35 EUR pro laufendem Meter. Für eine 220 cm breite Nische liegen Sie oft bei 80 bis 220 EUR.

Der Nachteil: Stoff sammelt Staub und wirkt im repräsentativen Eingangsbereich nicht immer hochwertig. In WGs, Mietwohnungen oder unter Kellertreppen kann ein sauber fallender Vorhang aber völlig ausreichen. Wenn zusätzlich Fensterdekoration geplant ist, hilft Vorhänge richtig ausmessen bei Stoffmenge und Montagehöhe.

Variante 3: Maßschrank und Auszüge für maximale Nutzung

Ein maßgefertigter Treppenschrank nutzt die schräge Fläche am besten aus. Besonders bei tiefen Nischen sind Auszüge deutlich praktischer als feste Regalböden. Sie ziehen den Inhalt nach vorne und müssen nicht auf Knien in die hinterste Ecke greifen.

Welche Auszüge sinnvoll sind

Für Schuhe eignen sich flache Auszüge mit 20 bis 25 cm Innenhöhe. Für Getränkekisten oder Werkzeug sollten Sie Schwerlastauszüge verwenden, die 40 bis 80 kg tragen können. Ein Paar stabile Vollauszüge kostet im Handel etwa 35 bis 120 EUR, Schwerlastauszüge eher 80 bis 180 EUR pro Paar.

Für Putzgeräte planen Sie ein hohes Fach mit mindestens 35 cm Breite und 140 cm Höhe ein. Ein Staubsauger mit Schlauch braucht häufig 45 bis 55 cm Tiefe. Wenn ein Akkusauger geladen werden soll, ist eine Steckdose im Fach praktisch, muss aber fachgerecht erreichbar bleiben.

Was der Schreiner kostet

Ein einfacher Einbauschrank unter einer geraden Treppe beginnt häufig bei 1.800 bis 2.800 EUR. Mit mehreren Auszügen, lackierten Fronten und Soft-Close-Beschlägen sind 3.000 bis 4.500 EUR realistisch. Bei Eiche-Furnier, grifflosen Fronten oder komplizierten Altbauwänden können es auch 5.000 EUR und mehr werden.

Der Preis setzt sich aus Aufmaß, Planung, Zuschnitt, Beschlägen, Oberflächen, Montage und Anpassungen vor Ort zusammen. Gerade im Altbau sind Wände selten rechtwinklig. Eine scheinbar einfache Schräge kann mehrere Passleisten benötigen.

Beispiel aus der Praxis

In einer 75 m² Altbau-Maisonette in Hamburg lag unter der Treppe eine 240 cm lange und 88 cm tiefe Nische. Vorher standen dort Schuhe, ein Staubsauger und Getränkekisten offen im Flur. Die neue Lösung bestand aus zwei Schuh-Auszügen, einem hohen Putzfach, einem Kistenfach und drei geschlossenen Fronten.

Die Materialkosten für beschichtete Platten, Beschläge und Griffe lagen bei rund 950 EUR. Mit professioneller Montage durch einen Tischler kamen insgesamt etwa 2.650 EUR zusammen. Der Flur wirkte danach deutlich ruhiger, und die tägliche Nutzung war einfacher als mit den vorherigen offenen Regalen.

Licht, Belüftung und Details nicht vergessen

Gut organisierter Abstellschrank mit Boxen, Putzgeräten und LED-Licht als Beispiel für Stauraum in kleinen Wohnungen
Licht und klare Zonen machen tiefe Nischen alltagstauglich.

Ein Treppenstauraum ist nur dann bequem, wenn Sie den Inhalt sehen. Besonders tiefe Nischen brauchen Licht. Batteriebetriebene LED-Leisten kosten etwa 15 bis 35 EUR, fest angeschlossene LED-Profile mit Trafo und Schalter eher 80 bis 250 EUR plus Elektriker.

Beleuchtung sinnvoll planen

Für offene Regale reicht oft eine LED-Leiste unter der Treppenwange. Bei geschlossenen Schränken sind Türkontaktschalter oder Bewegungsmelder praktisch. Achten Sie auf warmweißes Licht mit etwa 2.700 bis 3.000 Kelvin, wenn der Bereich im Wohnflur liegt.

Elektrische Arbeiten an 230 V sollten Sie nicht selbst improvisieren. Eine zusätzliche Steckdose oder feste LED-Versorgung gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Für eine einfache Erweiterung müssen Sie je nach Aufwand etwa 120 bis 350 EUR einplanen.

Belüftung gegen Geruch und Feuchte

Schuhe, Putzlappen und Vorräte sollten nicht in einem komplett luftdichten Fach verschwinden. Kleine Lüftungsgitter in der Front oder ein 5 bis 10 mm breiter Schattenfugen-Spalt verbessern den Luftaustausch. Das ist besonders wichtig, wenn nasse Schuhe oder Reinigungsmittel gelagert werden.

Typischer Fehler in deutschen Altbauwohnungen: Die kalte Außenwand unter oder neben der Treppe wird vollgestellt, ohne Luftspalt. Lassen Sie an problematischen Wänden 2 bis 4 cm Abstand und prüfen Sie im Winter gelegentlich die Wandoberfläche. Bei sichtbarer Feuchte oder muffigem Geruch sollten Sie die Ursache klären, bevor Sie einen geschlossenen Schrank bauen.

Oberflächen und Griffe

Für Familien und stark genutzte Flure sind melaminbeschichtete Platten robust und pflegeleicht. Lackierte MDF-Fronten wirken hochwertiger, sind aber empfindlicher gegen Schläge. Echtholzfurnier passt gut zu Altbau und Parkett, kostet aber mehr und sollte nicht direkt mit nassen Schuhen in Kontakt kommen.

Griffe dürfen nicht in den Laufweg ragen. Griffleisten oder Push-to-open-Beschläge sind optisch ruhig, aber bei schweren Auszügen nicht immer ideal. Wenn Kinder im Haushalt leben, sind gedämpfte Auszüge und abgerundete Kanten sinnvoll.

Schritt für Schritt zur passenden Treppenlösung

Mit einer strukturierten Planung vermeiden Sie Fehlkäufe und teure Nachbesserungen. Nehmen Sie sich für das Aufmaß Zeit und fotografieren Sie die Nische aus mehreren Blickwinkeln. Ein einfacher Grundriss auf kariertem Papier reicht oft für die erste Planung.

1. Nische exakt ausmessen

Messen Sie Länge, Tiefe und Höhe an mehreren Stellen. Im Altbau können oben und unten Unterschiede von 1 bis 3 cm auftreten. Notieren Sie den niedrigsten Punkt der Schräge und prüfen Sie, wo noch sinnvoll nutzbare Höhe beginnt.

2. Inhalte sortieren

Legen Sie alle Dinge, die unter die Treppe sollen, einmal sichtbar aus. Messen Sie die größten Gegenstände: Staubsauger, Getränkekisten, Werkzeugkoffer, Klappstuhl oder Aktenbox. Planen Sie nicht nur für die ideale Ordnung, sondern für den Alltag.

3. Zonen festlegen

Unten und vorne gehören schwere oder häufig genutzte Dinge hin. Oben und hinten können leichte, saisonale Gegenstände lagern. Bei Familien sollten Kinderfächer in 40 bis 90 cm Höhe liegen, damit Jacken, Helme oder Schuhe selbst erreichbar sind.

4. Befestigung prüfen

Prüfen Sie, ob Sie in Wand, Boden oder Treppenbauteile bohren dürfen. Bei Mietwohnungen sollten Sie feste Einbauten dokumentieren und genehmigen lassen. Für Eigentümer gilt: Tragende oder sicherheitsrelevante Treppenteile nicht schwächen.

5. Budget festlegen

Für eine einfache DIY-Lösung sollten Sie 200 bis 600 EUR einplanen. Eine saubere geschlossene Lösung mit Fertigteilen liegt eher bei 600 bis 1.800 EUR. Ein maßgefertigter Einbau vom Schreiner kostet meist 1.800 bis 4.500 EUR.

Wenn Sie parallel den Eingangsbereich neu organisieren, lohnt sich auch ein Blick auf Garderobe im Flur planen. Treppenstauraum und Garderobe sollten zusammen gedacht werden, sonst wandern Schuhe und Taschen später wieder in den Sichtbereich.

Zusammenfassung

  • Messen Sie die Treppennische an mehreren Punkten und berücksichtigen Sie Schräge, Sockelleisten, Rohre und Steckdosen.
  • Legen Sie zuerst die Nutzung fest: Schuhe, Putzgeräte, Vorräte, Werkzeug oder Akten brauchen unterschiedliche Tiefen und Höhen.
  • Offene Regale sind günstig, geschlossene Fronten wirken ruhiger, Auszüge sind bei tiefen Nischen am bequemsten.
  • Achten Sie auf DIN 18065, Laufwege, Handlauf und sichere Bedienung der Treppe.
  • In Mietwohnungen feste Einbauten und Bohrungen vorher schriftlich mit dem Vermieter klären.
  • Planen Sie Licht, Belüftung und pflegeleichte Oberflächen von Anfang an ein.
  • Rechnen Sie grob mit 200 bis 600 EUR für DIY-Regale, 600 bis 1.800 EUR für geschlossene Fertiglösungen und 1.800 bis 4.500 EUR für Maßarbeit.

Häufige Fragen

Wie tief sollte ein Schrank unter der Treppe sein?

Für Schuhe reichen 30 bis 35 cm, für Putzgeräte und Staubsauger sind 45 bis 60 cm sinnvoll. Bei mehr als 70 cm Tiefe werden Auszüge empfehlenswert, weil feste Böden hinten schlecht erreichbar sind.

Darf ich in einer Mietwohnung einen Treppenschrank einbauen?

Freistehende Möbel sind meist unproblematisch. Sobald Sie in Wand, Boden, Treppenwange oder Setzstufen bohren, sollten Sie die Zustimmung des Vermieters einholen und die Rückbaupflicht klären.

Was kostet ein maßgefertigter Schrank unter der Treppe?

Für einfache Maßarbeit sollten Sie etwa 1.800 bis 2.800 EUR rechnen. Mit Auszügen, lackierten Fronten, Beleuchtung und schwierigen Altbau-Anpassungen sind 3.000 bis 4.500 EUR realistisch.

Sind Schiebetüren oder Drehtüren besser?

Schiebetüren sind besser bei schmalen Fluren, weil sie keinen Schwenkbereich brauchen. Drehtüren sind günstiger und einfacher zu montieren, benötigen aber vor dem Schrank freie Fläche.

Wie verhindere ich muffigen Geruch im Treppenstauraum?

Lagern Sie keine nassen Schuhe in geschlossenen Fächern, lassen Sie kleine Lüftungsspalten und verwenden Sie abwischbare Böden. Bei kalten Außenwänden hilft ein Abstand von 2 bis 4 cm zur Rückwand.

Welche Beleuchtung eignet sich für den Bereich unter der Treppe?

Für einfache Lösungen reichen LED-Leisten mit Bewegungsmelder für 15 bis 35 EUR. Bei fest angeschlossenen Lichtsystemen sollten Sie einen Elektriker beauftragen und je nach Aufwand etwa 120 bis 350 EUR einplanen.